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Beleuchtung und Mobilität

Beleuchtung spielt eine bedeutende Rolle in der Lösung von Mobilitätsproblemen

Beleuchtung und Mobilität

Lighting plays an essential role in promoting public transport

Schréder als partner der städte für beleuchtung und mobilität

Die Lösung der Mobilitätsprobleme in den Städten ist eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Für eine bessere Mobilität müssen die öffentlichen Nahverkehrsmittel unbedingt bei den Stadtbewohnern beliebter gemacht werden. Aber was ist zu tun, damit die Öffentlichkeit die gegebenen Verkehrsmittel annimmt?

Einer der Schlüssel hierzu ist, sie komfortabler und sicherer zu machen.
Die Beleuchtung der Infrastruktur spielt in dieser Hinsicht eine entscheidende Rolle. Eine geeignete Beleuchtung erzeugt mehr Sehkomfort und erhöht das Sicherheitsgefühl der Stadtbewohner.
Schréder entwickelt bereits seit Jahren leistungsfähige Beleuchtungslösungen, die an die Bedürfnisse des öffentlichen Personennahverkehrs angepasst sind. Durch unsere Beleuchtungslösungen wird die Stadtlandschaft aufgewertet und verhilft den Bürgern zu einem besseren Leben in der Stadt. Dabei optimieren wir die photometrischen Leistungen der Leuchten, reduzieren die Stromkosten und erleichtern die Wartung.

Zahlreiche Städte, wie Antwerpen in Belgien, Marseille in Frankreich, Leipzig in Deutschland und Porto in Portugal haben Schréder als Partner gewählt. 

 

Antwerpen, Belgien: Beleuchtung im Dienste der Mobilität

Verbesserung der Mobilität
Mit ihrem Mobilitätsplan will die Stadt Antwerpen die Lebensqualität und die Sicherheit in der Stadt verbessern. Er soll auch den Verkehrsfluss innerhalb des
Ballungsraums verbessern. Der Plan umfasst mehrere Infrastrukturprojekte, die Stadt und Hafen einfacher zugänglich machen sollen.
Diese Projekte beruhen insbesondere auf der Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel. In diesem Zusammenhang werden die Straßenbahn- und Busstrecken ausgebaut. 

Höhere Lebensqualität
Die Beleuchtung der Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie ihrer Zugangswege ist ein wichtiger Bestandteil des Mobilitätsplans. „Eine richtige Beleuchtung gestattet es, die Benutzer in der Stadt zu leiten“, erläutert Rik De Ruysser, Architekt bei der Stadt Antwerpen. „Die Beleuchtung zeigt den Bürgern die Struktur der Stadt auf. Sie trägt dazu bei, ein sicheres, angenehmes Umfeld zu erzeugen. Die Wahl der Beleuchtung war deshalb Gegenstand einer gründlichen Studie, die auch den ästhetischen Aspekt berücksichtigte.“
Die  Antwerpener Behörden wünschten sich eine Beleuchtungslösung mit möglichst wenigen Masten und eine unterschiedliche Beleuchtung für jeden Bereich der Verkehrswege.

Stromversorgung und Beleuchtung auf demselben Mast
The Die Masten für die Stromversorgung der Straßenbahnen wurden mit Flutlichtscheinwerfern vom Typ Neos bestückt. Dadurch konnte die Anzahl der Masten beschränkt und die Attraktivität der Stadtlandschaft bewahrt bleiben. Auch Verwaltungs- und Wartungskosten wurden somit reduziert.

 

 

Unterschiedliche Lichtintensität für unterschiedliche Bereiche
Die große Auswahl an Spiegeln und Leuchtmitteln der Neos-Scheinwerfer gestattete es, maßgeschneiderte Antworten auf die besonderen Bedürfnisse des Projekts zu finden. Um die Zonen zu differenzieren, werden deswegen die Scheinwerfer mit mehreren Lampentypen bestückt, die unterschiedliche Leistungen haben. Bei der Beleuchtung der Straßen kommen Natriumdampf-Hochdrucklampen mit 150 W zum Einsatz, während die neuen Cosmopolis-Lampen mit 60 W die Gleise der Straßenbahnen und die Busspuren beleuchten.
Für die Gehwege wurden Neos-Scheinwerfern mit 140 W starken Cosmopolis-Lampen eingesetzt. So wird der Kontrast zwischen den verschiedenen Bereichen der Verkehrswege verstärkt. Diese höhere Erkennbarkeit vergrößert die Sicherheit aller Straßenbenutzer, ob Fußgänger, Radfahrer, Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel oder Autofahrer. 

The Neos provides a flexible lighting solution for the tramway in Antwerp

Corneel Verbeemen, Leiter des Antwerpener Mobilitätsprojekts beim Ingenieurbüro TV SAM, sagt, wie er über die Beleuchtung der Stadt denkt.


Welche Rolle kann die Beleuchtung bei einem Mobilitätsplan spielen?
In Bezug auf die Mobilität ist die wichtigste Rolle der Beleuchtung, klar erkennbare Achsen für die verschiedenen Straßenbenutzer zu kennzeichnen. Eine passende Beleuchtung verleiht der Stadtlandschaft auch mehr Ausstrahlung. Sie macht das tägliche Lebensumfeld der Stadtbewohner wesentlich attraktiver.

 

Was war die größte Herausforderung bei diesem Projekt?
IWir mussten auf einen guten Kontrast zwischen der Beleuchtung der Straßen und Radwege und der Beleuchtung der Straßenbahngleise und der Busspuren sorgen. Mithilfe von Schréder und anderen Partnern, die ebenfalls einbezogen waren, konnten wir eine ideale Lösung finden, die auf einem einzigen Leuchtentyp beruht. Ich möchte übrigens die hervorragende technische Unterstützung durch Schréder ebenso betonen, wie die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen am Projekt Beteiligten.

 

Marseille, Frankreich: Straßenbahn und Licht zur Aufwertung der Canebière und des Stadtzentrums

Auch dieser Plan erkannte die Bedeutung einer hochwertigen Beleuchtung, um die Innenstadt erfolgreich aufwerten zu können.

Die Straßenbahn, die seit Jahrzehnten aus dem Stadtzentrum verbannt war, feiert ihre Rückkehr nach Marseille: Die Stadt hat beschlossen, die Linie 68 zu modernisieren und neue Strecken anzulegen. Außerdem werden die Gehwege verbreitert - alles mit der Absicht, unterschiedliche Arten der Fortbewegung zu fördern.
Um den Straßen von Marseille ein eigenes Gesicht zu geben, ließ die Stadt zwei komplette Leuchtenserien entwickeln, die zugleich die Verkehrswege, die Straßenbahn und ihre Umgebung beleuchten sollen.

Vorab wurden strenge Kriterien im Hinblick auf Gestaltung und Konzept, Management, Effizienz, Langlebigkeit und Beleuchtungsleistung festgelegt.
Aus dieser Zusammenarbeit entstand eine sehr hochwertige Beleuchtungslösung, die den öffentlichen Raum aufwertet, umweltfreundlich ist und zugleich die bestehenden Tages- und Nachtlandschaften erhält. 

 

Herr Jean-Marie Audibert, Leiter der Stadtbeleuchtung von Marseille, erläutert das Projekt.

 

Jean-Marie Audibert, Leiter der Stadtbeleuchtung von Marseille

 

Was war der Auslöser für den neuen Stadtbeleuchtungsplan?
Die Rückkehr der Straßenbahn ist Teil einer Gesamtstrategie, um die Verstopfung der Innenstadt zu bekämpfen. Vor allem dient sie aber der Aufwertung des Zentrums und der Canebière, der berühmten Hauptverkehrsstraße von Marseille. Wir haben diese umfangreichen Infrastrukturarbeiten genutzt, um die Stadtbeleuchtung umzugestalten.

Was waren Ihre vorrangigen Ziele?
Aufgrund ihrer Fähigkeit, Atmosphäre zu schaffen, spielt die Beleuchtung
eine entscheidende Rolle dabei, eine Stadt wieder dynamischer zu gestalten. Wir suchten eine Beleuchtung, die neben ihren funktionellen Aufgaben auch unsere Sehenswürdigkeiten ins rechte Licht rücken kann und für eine freundliche Stimmung sorgt.
Da die Stadtbeleuchtung den urbanen Lebensraum einnimmt, beschlossen die Verantwortlichen, zwei Leuchtenserien mit Masten entwickeln zu lassen, die zur Identität der Stadt Marseille passen.

Was waren die wichtigsten Kriterien Ihres Beleuchtungsplans?
Neben den leistungsbezogenen Zielen - allgemeine Beleuchtung, Effizienz, Langlebigkeit und Management - kam es uns auf Eigenschaften wie Farbwiedergabe und Lichtverteilung an.
Darüber hinaus wollten wir die Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes einschränken, indem wir einen Teil der Leuchten auf die Masten für die Stromversorgung der Straßenbahn montierten. 

 

Die Cristella erläuchtet die Stadt und schafft Atmosphäre.

In einigen Bereichen, ist die Leuchte Gyptis auf Fahrdrahtmasten installiert.

 

Leipzig, Deutschland: Beleuchtung soll Straßenbahnbenutzer anziehen

Den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen und somit die Mobilität zu verbessern, das waren die Ziele der Modernisierung des Leipziger Straßenbahnnetzes. Die Herausforderung war eine Beleuchtung der verschiedenen Stadtbereiche mittels einer einheitlichen Leuchtenserie, die vielfältige Konfigurationen zulässt. Und auch die ästhetische Durchgängigkeit in der Stadtlandschaft sollte gewährleistet sein.

Verbessertes Sicherheitsgefühl für Straßenbahnbenutze
Das Straßenbahnnetz ist ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität in Leipzig. Die Stadt zählt auf ein modernes, effizientes Netz, um für ihre Bürger und für Touristen attraktiver zu sein. Der Etat für die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes enthielt einen bedeutenden Posten für die Beleuchtung.
Eine gute Beleuchtung ist von besonderer Bedeutung für die Mobilität der gesamten Stadt”, bestätigt Lars Loebner, Leiter des Sachgebiets Gestaltung Öffentlicher
Raum der Stadt Leipzig. „Die Beleuchtung der Haltestellen wie auch der Straßenbahnstrecken stellt neben dem Aspekt einer erhöhten Verkehrssicherheit auch einen wichtigen Imageträger für den öffentlichen Personennahverkehr dar. Der Fahrgast soll sich wohl fühlen und das bereits an der Haltestelle.“

Schöne und anpassungsfähige Leuchten
Das Beleuchtungssystem soll für ein modernes, effizientes und zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept stehen“, fügt Lars Loebner hinzu. „Wir wünschen uns auch, dass die Beleuchtung dazu beiträgt, das Aussehen der urbanen Lebensräume zu verbessern“.
Die Stadt Leipzig hat das Projekt Schréder anvertraut. Mit der Leuchte Citea entsprach das Unternehmen sämtlichen Anforderungen. Die Leuchtenserie Citea deckte alle Facetten des Projekts ab. Citea ist in drei Größen (Mini, Midi und Maxi) erhältlich, wodurch zahlreiche Leuchtenkombinationen auf einem Mast möglich sind. Deshalb eignet sie sich sowohl für die Beleuchtung einer Straßenbahnhaltestelle als auch für die Beleuchtung einer Straßenkreuzung.

Lars Loebner, Leiter des Sachgebiets Gestaltung Öffentlicher Raum der Stadt Leipzig

Lars Loebner war an der Auswahl des Lieferanten für das Projekt der Straßenbahnbeleuchtung beteiligt. Er spricht mit uns über die Elemente, die bei der Entscheidung den Ausschlag für Schréder gegeben haben.

 

Was waren Ihre wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Lieferanten?
Über die technischen und wirtschaftlichen Parameter hinaus suchten wir einen Lieferanten, der in der Lage war, ein klassisches, zeitloses Design vorzuschlagen. Das Projekt fordert nämlich eine Haltbarkeit der Leuchten von 30 Jahren. Es war also wichtig, dass das Leuchtenkonzept modern war und es auch bliebe. Weiterhin war erforderlich, dass die Leuchte mit den Leuchtmitteln von morgen ausgerüstet werden könnte.
Schréder konnte durch die fachliche Beratung vor Ort sowie die Bereitschaft, alles möglich zu machen, um den terminlichen Zwängen auf der Baustelle Rechnung zu tragen, unsere verschiedenen Anforderungen erfüllen.

Was waren die entscheidenden Punkte in Bezug auf die Leistung?
Die vorgeschlagene Lösung mit den Citea-Leuchten und vor allem ihre Spiegeltechnologie sorgen für außergewöhnliche photometrische Leistungen. Das Konzept erlaubt uns unter anderem, die Wartungshäufigkeit zu verringern. Der Einsatz energieeffizienter Leuchtmittel mit verbessertem Lichtstrom, elektronischen
Vorschaltgeräten und besserer Lichtausbeute haben zur Senkung des Energieverbrauchs gegenüber den Altanlagen geführt.

 

Mehr zu diesem Interview können Sie hier lesen.

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